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Berlin

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Präsident des BundeskartellamtesSeit Anfang der 1980er Jahre veranstaltet das Bundeskartellamt die Internationale Kartellkonferenz im zweijährlichen Turnus.

Diese Konferenz ist weltweit eine der renommiertesten Tagungsveranstaltungen zu Fragen des Kartellrechts, auf der Leiter von Wettbewerbsbehörden, Kartelljuristen, Wissenschaftler, Politiker, herausragende Vertreter international tätiger Unternehmen sowie andere hochrangige Teilnehmer über aktuelle und international relevante Fragen der Wettbewerbspolitik und des Wettbewerbsrechts diskutieren.

Die 15. Internationale Kartellkonferenz findet am 13. - 15. April 2011 in Berlin statt und steht unter dem Generalthema:

"Schlaglicht Kartellbekämpfung"

Die Verfolgung von verbotenen Kartellabsprachen ist in den letzten Jahren zunehmend in den Mittelpunkt der kartellbehördlichen Tätigkeit nicht nur in Deutschland, sondern in Europa und darüber hinaus gerückt.

An die Keynote-Reden zur Eröffnung der Konferenz schließen sich vier Podiumsdiskussionen an, in denen ausgewählte Aspekte der Kartellverfolgung eingehender erörtert werden.

In der ersten Podiumsdiskussion wird die Praxis der in den letzten Jahren deutlich intensivierten Kartellverfolgung der Wettbewerbsbehörden aus Unternehmens- wie Behördensicht und aus wissenschaftlicher Perspektive beleuchtet. Dabei geht es u.a. um Sanktionsart und Sanktionshöhe. Zu diskutieren ist auch die konkrete Wirkung von Kartellverfahren auf Unternehmen.

Die zweite Diskussionsrunde thematisiert speziell die Fragen, die sich daraus ergeben, dass mehr und mehr Rechtsordnungen weltweit Instrumente zur Verfolgung von Kartellabsprachen eingeführt haben. In welchem Maße ergeben sich dabei möglicherweise Reibungspunkte in der Verfolgung einzelner Kartelle, welche Notwendigkeit und welchen Raum gibt es für Kooperation von Wettbewerbsbehörden oder gar für Konvergenz der Rechtsordnungen?

Die dritte Podiumsdiskussion wendet sich einer Frage zu, die keineswegs auf die Kartellverfolgung beschränkt ist, dort aber von besonderer Bedeutung ist: Welche Nachweisanforderungen stellen Gerichte an eine ökonomische Argumentationsführung, etwa bei der Einordnung des volkswirtschaftlichen Schadens von Absprachen?

Die vierte Diskussionsrunde befasst sich mit der Evaluierung kartellbehördlichen Handelns: Welche Wirkungen haben kartellbehördliche Verfahren nicht nur hinsichtlich der Wettbewerbslandschaft, sondern auf die Gesamtwirtschaft, und wie können Kartellbehörden die Bedeutung und die Wirkungen ihres Handelns angemessen und überzeugend vermitteln?

Das detaillierte Konferenz-Programm ist hier abrufbar.

Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.

Von 1982 bis 2001 hat das Bundeskartellamt seine Internationale Kartellkonferenz ausnahmslos in Berlin, dem damaligen Sitz des Amtes, ausgerichtet. Zehn Jahre, nachdem die letzte Internationale Kartellkonferenz in Berlin stattfand, kehrt die Tagung im Jahr 2011 in die Stadt ihres Ursprungs zurück. Die deutsche Hauptstadt wird Sie als europäische Metropole mit vielfältigen kulturellen Facetten beeindrucken.

Ich freue mich auf interessante Vorträge und anregende Diskussionen mit Ihnen auf der XV. Internationalen Kartellkonferenz in Berlin!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Andreas Mundt
Präsident des Bundeskartellamtes


Die Teilnahme an der Tagung ist nur mit persönlicher Einladung des Präsidenten des Bundeskartellamtes möglich.

©Bundeskartellamt 2011